Chaoten. Zweimal um die Welt

Chaoten. Zweimal um die Welt Chaoten. Zweimal um die Welt! Bereit für Runde 2? Wir sind’s! 🚀🧭

Neue Runde, neues Team, neue Idee: Einmal um die Erde – aber nur auf der Südhalbkugel. 🌏🔥

Mehr Energie, mehr Chaos, mehr Abenteuer.

Vier Wochen Chaos und Freude – unser FazitWas für eine Tour liegt hinter uns. Vier Wochen, 24/7 aufeinander – ohne große...
15/03/2026

Vier Wochen Chaos und Freude – unser Fazit

Was für eine Tour liegt hinter uns. Vier Wochen, 24/7 aufeinander – ohne großen Plan vorher, ohne vorab gebuchte Unterkünfte, Flüge oder Touren. Es war lustig, hitzig, leidend und herausfordernd zugleich. Drei Männer im besten Alter, trotz erster Gebrauchsspuren, aus ihrem Alltag gerissen – weg von Partnerin und Haus, hinaus in die große Welt. 🌎

Spontanität und eine ordentliche Portion Verrücktheit sind dabei fast Pflicht. Humor, auch in widrigsten Situationen, ebenso. Unsere Spotify Playlist lief zu jeder Zeit (diese stellen wir dann zur freien Verfügung!). Hilfreiche Apps wie Uber, Airbnb oder Saily waren dabei kaum wegzudenken. Natürlich hätte man vieles günstiger gestalten können – aber was kostet die Welt? 😜

Der Karneval in Rio, Chaos in Buenos Aires, Schnorcheln am Great Barrier Reef, eine Kneipentour durch die Slums von Windhuk – und dazu hunderte kleinere Geschichten und Begegnungen. Wenn man Freundschaft wirklich erleben, vielleicht sogar testen will, sollte man einmal gemeinsam „auf die Walze“ gehen.

Was man dabei an Erfahrungen sammelt – egal ob gut oder schlecht – ist unbezahlbar: zusammen lachen, diskutieren, sich ärgern, aufeinander sauer sein, sich wieder vertragen und direkt ins nächste Abenteuer stolpern. 🙏🏼

Denn um das Leben wirklich zu spüren, muss man seine Komfortzone verlassen. Das Leben passiert nicht auf dem Sofa und auch nicht im Büro. Ehe man sich versieht, ist das bisschen Lebenszeit, das jedem geschenkt wurde, vorbei.

Wir hoffen, ihr habt euch unterhalten gefühlt. Danke, dass ihr ein Teil dieser Reise wart. Zum Abschluss bleibt nur zu sagen: Seid verrückt, seid wild, genießt jeden Tag. Wir sind damit raus!

In Freundschaft
Helge, Wumbo & Jan-Henrik

PS: Da ja bekanntlich alle guten Dinge drei sind, wäre eine dritte Tour nur folgerichtig. Wir wollten ja schon immer mal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren… 🚂🇷🇺
#2030

Tag 27:Ein entspannter Morgen wie aus dem Buche: Haushalt, Kaffee – und ab an den Pool, um die letzten Stunden im Paradi...
13/03/2026

Tag 27:

Ein entspannter Morgen wie aus dem Buche: Haushalt, Kaffee – und ab an den Pool, um die letzten Stunden im Paradies zu genießen. Bei guter Musik und dem Verbrauch unserer letzten Bierreserve reflektierten wir die vergangenen Tage. Auch Moni, unsere hilfreiche Pool-Reinigungs-„Anemone“, erfreute uns zusehends. Könnte das Leben schöner sein? 🏝️

Nach dem Ausspruch eines Protagonisten – „4 Wochen keine Verdauungsprobleme“ – könnt ihr euch vorstellen, was am letzten Tag geschah… S**t happens. Danach noch ein Mittagssnack und eine letzte Siesta. Dann hieß es: hopp hopp im Schweinsgalopp – Sachen packen und frühzeitig zum Flughafen! ✈️

Auf der Fahrt noch einmal die letzten sentimentalen Blicke auf die Steppe. Man, Namibia – wir werden dich vermissen. Am Flughafen waren wir erstaunlich tiefenentspannt. Zum Ende der Reise sind wir eingespielt und krisenerprobt. Beim Check-in, Security und allem drumherum gab es einige sehr aufdringliche Flughafenmitarbeiterinnen – sagen wir mal so: wir fühlten uns als Beute… Am Gate dann endlich wieder Karten spielen und die letzten Windhoek Lager. Dieses „zu früh am Flughafen sein“ ist fast so schlimm wie „viel zu spät“. Spontane Geschäftsidee: das Spiel „Wer ist es?“ – nur mit Freunden und Familienmitgliedern. Könnte für hitzige Abende sorgen. 🎲

Der Nachtflug selbst war unspektakulär. Ein defekter Bildschirm ersparte die mäßige Filmauswahl, weshalb der Großteil der fast zehn Stunden eher ruhend verbracht wurde. Interessant war auch das Fremdeln mit den eigenen Landsleuten – nach vier Wochen unterwegs fühlt sich manches plötzlich sehr deutsch an.

Die Ankunft in Frankfurt verlief eigentlich problemlos, nur scheinbar standen Streik und Stillstand auf dem Plan. Fast wie in Buenos Aires – nur mit deutlich schlechterem Wetter. Die Kälte hatten wir ebenfalls nicht vermisst. 🥶

Dann kam der Moment, in dem sich die Chaoten verabschiedeten: zwei weiter Richtung Norden, einer Richtung Süden. Eine brüderliche, leicht melancholische Umarmung reichte.

Ein Fazit folgt die Tage – erstmal müssen wir nach Hause und uns vermutlich vor der Haustür entkleiden, um mit dem Schlauch abgespritzt zu werden...

We are back.
Eure Chaoten

Tag 26:Windhuk zieht uns wahrlich in seinen Bann. Vor allem die Menschen, die wir in den letzten Tagen kennengelernt hab...
12/03/2026

Tag 26:

Windhuk zieht uns wahrlich in seinen Bann. Vor allem die Menschen, die wir in den letzten Tagen kennengelernt haben, wirken auf uns so vertraut, fast wie alte Bekannte.

Zum gestrigen Tag: Früh wach, da wir ja früh in den Federn waren. Die morgendliche Runde Billard und Witzeleien über die verschiedenen Begrüßungen, die wir auf der Reise kennengelernt haben, erfreuten uns sehr.

Es wurde Zeit für den letzten Einkauf, denn am Abend stand wieder Pasta Party auf dem Plan. Danach ging es an den Pool. Dort genossen wir bei Weißwein das Wetter und lasen die örtliche Gazette. Darin stand, dass in Nord-Australien Hochwasser herrscht und dadurch überall Krokodile unterwegs seien. Glück irgendwie.

Mit leichtem Schwips nahmen wir noch ein Mahl ein, dann wurden wir zur Safari eingesammelt. 40 Minuten über Stock und Stein ging es zur Lodge. Die Natur bleibt magisch. Dort staunten wir über das, was deutsche Siedler einst aufgebaut haben. Beim Warten auf den Guide wollte ein Gecko in Helges Hose – genau unser Humor. Danach texteten wir noch den Song „Fi** dich Günther“ über eine übertriebene Startfrage bei Wer wird Millionär.

Dann ging es los. Unser Guide Festus fuhr mit uns im Safari-Jeep in den Busch. Nur wir drei und er, meilenweit keine Menschen.

Die Tour hielt absolut, was sie versprach. Wir sahen Giraffen (ab jetzt unser Chaoten-Maskottchen), Oryx, Gnus, Warzenschweine und Erdmännchen gleichzeitig (!), Nilpferde, Springböcke und viele weitere Tiere. Dazu diese unglaubliche Natur: Wasserlöcher, Lichtungen und Buschlandschaften.

Den Ausklang verbrachten wir auf einem Berg bei einem Bier. Danach ging es zurück in die Zivilisation. Auf der Rückfahrt philosophierten wir noch über die Erbschaftssteuer – mit geteilten Meinungen.

Der Abend stand im Zeichen der Pasta Party. Wumsi kochte wie ein junger Gott, die anderen spielten Billard. Zum Abschluss Filmabend: Die Einsteiger (1985) – Beamer an der Wand, großes Kino.

Morgen ist es so weit: Rückflug nach Frankfurt. Bis dahin werden wir wohl noch etwas Zeit am Pool verbringen, sofern nicht noch etwas Verrücktes passiert.

Hakuna Matata
Timon, Pumba und Rafiki

Tag 25:Hach, wie toll lässt es sich hier ausschlafen – direkt die Playlist an, Frühstück vorbereiten und erstmal eine Ru...
11/03/2026

Tag 25:

Hach, wie toll lässt es sich hier ausschlafen – direkt die Playlist an, Frühstück vorbereiten und erstmal eine Runde Billard im Vergnügungsraum. Namibia ist ein kleines Paradies. Thema war die gestrige Kneipentour – ein wahres Highlight.

Dann zu Fuß los: Windhuk City erkunden! Sengende Sonne, ab ins Café Schneider. Dort: Filterkaffee, deutsche Zeitung, Käsekuchen – überbewertet. Wir sind hier zwar die Weißen, halten uns aber fast nur unter Schwarzen auf. Die Anziehung, die wir als Deutsche ausüben, ist bemerkenswert. Ein bisschen Sightseeing auf eigene Faust. Dann lernten wir Mekondjo („Education is the key.“) kennen, die lange in Deutschland lebte und vor ihrer Abschiebung nur einen Monat Zeit hatte, ihr ganzes Leben zu verkaufen. Mit ihr verbrachten wir einen easy Nachmittag, während sie uns vieles über Land und Leute erzählte. Nach einigen Bieren in der Sky Bar steuerten wir noch schnell das Postamt an, um Postkarten abzugeben. Danach noch etwas Sightseeing und ab in die Vinyl-Bar, wo wir über die verschiedensten Dinge philosophierten. So oft wurde ich noch nicht „Rassist“ und „Du Schweinekartoffel!“ genannt wie an diesem Tag. Was wir für einen Spaß hatten – über Gott und die Welt gesprochen, philosophiert, uns gegenseitig beleidigt und dabei gelacht. Was für eine eloquente und schlagfertige Frau! Deutschland war weit weg, und das war herrlich. Ziemlich angeschossen fuhren wir mit ihr weiter in das bekannte Joe’s Beerhouse. Dort aßen wir noch etwas und genossen den Abend. Aber wir müssen gestehen: touristisch, zu viele Weiße – trotz PRINZ-Schnaps (Grüße an die Hörbranzer!) kam für uns der Vibe nicht richtig auf. Auch überbewertet. Gegen 20:30 Uhr waren wir so platt, dass wir nach Hause liefen – nach längerer Diskussion, ob das aus Sicherheitsgründen schlau wäre – und direkt ins Bett fielen. Die Afrika-Tage sind intensiv und lassen kaum Zeit für Pausen.

Es ist, wie es ist: Morgen ist unser letzter offizieller Tag dieser Weltreise. Und es steht noch ein echtes Highlight an: eine Safari. Nur hoffen wir, dass wir dabei Zuschauer bleiben – und nicht gleichzeitig Köder sind…

Platte Grüße
Die weißen Massai

Nebenstory (Teil 2/2):Während dieses gesamten Marktaufenthalts waren die Handys entweder im Auto oder tief in der Tasche...
10/03/2026

Nebenstory (Teil 2/2):
Während dieses gesamten Marktaufenthalts waren die Handys entweder im Auto oder tief in der Tasche. Als wir mit dem Essen fertig waren, gingen wir auf die andere Straßenseite zu einer Bar. Es lief laute Musik, es wurde getanzt, es wurde getrunken – und wir waren unweigerlich die Stars der Party, denn wir waren die einzigen Weißen dort. Uns wurde sogar gesagt, dass manche Menschen dort noch nie einen Weißen gesehen hätten. Wir tranken unser Bier und wurden von allen Seiten beäugt. Von dort aus stiegen wir wieder ins Auto und fuhren in die City, um dort in einer Bar etwas zu trinken und seine Freunde Bella und Happy kennenzulernen. Danach ging es wieder zurück in die Townships, wo Uushona noch einen kurzen Stopp bei seiner (Ex-)Freundin einlegte. Er witzelte: „Jetzt bin ich cool, ich habe drei weiße Freunde.“ Spoiler: Der Beziehungsstatus blieb negativ. Anschließend lernten wir seinen Kumpel Darry kennen. Mit ihm tranken wir ein Bier in einer Township-Bar – und führten dabei das philosophischste Gespräch unserer gesamten Reise. Es ging um die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Namibia und darum, wie man diese in Zukunft weiter ausbauen und respektvoll gestalten könnte. Danach fuhren wir zurück in die City und erlebten einen wirklich beeindruckenden Sonnenuntergang. In einer ordentlichen Bar mit DJ, gutem Essen (inklusive Shrimp-Fütterung) und einem spontanen Tanztraining verbrachten wir mit unseren neuen Freunden einen großartigen Abend. Von dort aus gingen wir zu Fuß weiter zu einer weiteren Bar – ein ziemlich langer Fußmarsch im Dunkeln durch eher ungünstige Straßen. Dank den Anderen gab es keine Probleme. Da die Bar geschlossen war, verabschiedeten wir uns, nahmen ein Jango (namibisches Uber) und fuhren zurück nach Hause. Dort fielen wir platt ins Bett, obwohl nicht ans Schlafen zu denken war. Der Abend hatte so viele verrückte, neue, interessante und aufregende Situationen, dass wir noch lange damit beschäftigt waren, alles zu verarbeiten.

Nebenstory (Teil 1/2):Dann war es auch schon soweit: Unser Guide Uushona sammelte uns an unserer Unterkunft ein. Zu ihm ...
10/03/2026

Nebenstory (Teil 1/2):
Dann war es auch schon soweit: Unser Guide Uushona sammelte uns an unserer Unterkunft ein. Zu ihm können wir nur sagen: Was für ein geiler Typ. Wir haben ihm ein mega Erlebnis – und für uns krassesten Tag der gesamten Reise zu verdanken. Wir dachten am Anfang, wir würden auf eine normale Kneipentour durch Windhuk gehen. Ein Chaot sagte schon im Vorfeld: „Wie Kneipentour? Das können wir doch auch allein machen.“ Wir fuhren mit ihm als ersten Stopp in die Townships, sprich Slums von Windhuk. In der ersten Blechhütte lernten wir einige seiner Kumpels kennen. Nach einem kurzen Abtasten waren wir aber schnell cool miteinander und lachten über die vielen Sprachen, die wir alle sprechen können. Die gemeinsame Sprache wurde schließlich als „drunk“ identifiziert. Wir werden in diesem Bericht nicht wiedergeben können, was diese Tour ausgemacht hat. Wir haben lange überlegt, wie man es beschreiben könnte – aber werden dem einfach nicht gerecht. Auch Fotos sind aus verschiedensten Gründen nicht vorhanden. Die angesprochenen Townships kann man gut und gerne als Slum bezeichnen. Es ist wirklich nur das Nötigste vorhanden, und der Alltag dieser Menschen dort unterscheidet sich fundamental von unserem. Wir würden lügen, wenn wir nicht sagen würden, dass wir permanent ein mulmiges Gefühl hatten, da wir zu jeder Zeit ausgeliefert waren. Aber Uushona, der in der DDR aufgewachsen ist und gutes Deutsch spricht – ein besseres Deutsch als manch Deutscher, den wir kennen – hat uns wirklich gut durch den Abend geführt. Der zweite Stopp war das, was wir eine Hardcore-Erfahrung nennen würden. Wir fuhren ebenfalls in den Townships auf den hiesigen Markt. Dieser Markt wurde von einem Mann mit Pumpgun bewacht – nach Aussage aber noch nie benutzt wurde. Auf diesem Markt ging es hauptsächlich um Rindfleisch. Die Spezialität nennt sich Kapana und ist dünn geschnittenes, gegrilltes Rindfleisch, das individuell mit Gewürzen gewürzt wird. Es sah verrückt aus, und wir können behaupten, dass 80 % unserer Bekannten es nicht probiert hätten. Wir testeten – und das war die beste Entscheidung. Es war einer der besten Snacks der gesamten Reise.

Tag 24 (Teil 2/2):Dann endlich am Schalter: Helgi und Schädel bei einem grimmigen Stempel-Aufsichtsbeamten. Wumsor dageg...
10/03/2026

Tag 24 (Teil 2/2):

Dann endlich am Schalter: Helgi und Schädel bei einem grimmigen Stempel-Aufsichtsbeamten. Wumsor dagegen bei einer nicht aufhörenden Quasselstrippe, die sich einen Spaß daraus machte, ihn zu Hillary Clinton, Sklaverei, seinen Augen und seinen Tattoos zu befragen – inklusive Flirt. Sowas hatten wir wirklich noch nicht erlebt. Der Ohrwurm von „Wir drei gehen jetzt auf die Walze“ half auch nicht. Am Flughafen dann noch eine Szene: Ein Chaot zieht einen Kaffee, die Verkäuferin deutet auf Schnuffel und sagt: „Hm, what a warm body.“ – dazu ein Schnalzen. Helgi schaut nach links, dann nach rechts: „What? Me?“ Ja. Die Antwort war ja. Namibias Damenwelt checkt uns ab – unfassbar.

Außerdem fehlen uns langsam echt unsere Ladys. Als treuschaffender Partner sorgt man sich eben um Frau und Herd.

Auf der etwa 40-minütigen Taxifahrt mitten durch die Savanne bekamen wir einen ersten Eindruck dieser weiten, bezaubernden Natur. Für uns sogar weit atemberaubender als Patagonien! In der Unterkunft angekommen: erstmal staunen; Abgeriegelt wie Fort Knox – NATO-Draht, Mauern, volles Programm. Das Haus: riesig. Jeder sein eigenes Zimmer, Billardtisch, Klavier, Pool auf der Terrasse mit Aussicht. Hier kann man es wohl aushalten.

Das folgende Bar-Hopping war so intensiv und speziell, dass wir es in einer extra Story veröffentlichen werden. Ich sag nur so: Wow. Highlight der Reise. 🍻

Der morgige Tag ist noch nicht verplant. Es gibt einige Ideen – meist deutscher Natur – doch spontan ist es doch immer am schönsten.

Sandige Grüße,
Eure drei Buschmänner

Tag 24 (Teil 1/2):Eieiei – ein leichter Kater bei zwei Chaoten. Gestern war es schon schön-schön.Leckeres Frühstück, dan...
10/03/2026

Tag 24 (Teil 1/2):

Eieiei – ein leichter Kater bei zwei Chaoten. Gestern war es schon schön-schön.
Leckeres Frühstück, dann ab zum nächsten Flug. Windhuk wartet auf uns – endlich wieder Hitze & Schweiß! Wir haben echt lange nicht mehr geschwitzt.

Helge: „Wie ist eure kürzeste Verbindung über einen Menschen, der Che Guevara kannte?“
Helge: „Bei mir sind’s drei.“
Wumbo: „Dann sind’s bei mir vier, weil ich dich kenne.“ Helge: „…“ So setzt man Schachmatt.

Mit dem Uber gut durchgekommen. Der Flughafen in Jo-Burg (so sagt man hier) bleibt weiterhin unübersichtlich. Dann Security-Check. Danach erstmal Kaffee. Helge geht aufs Klo, kommt wieder: „Komisch. Da war ein Typ, der hat mir vorher die Hand gegeben und hinterher auch.“ Denkt nicht drüber nach.

Uns fehlt ab und zu das geregelte Leben einer schwäbischen Hausfrau (Grüße!). Ein Chaotenleben funktioniert meistens nur auf Zeit.

Der Flug war nur für zwei Stunden angesetzt – das lohnt sich ja kaum. Lobend zu erwähnen ist das Feingefühl der Südafrikaner bei der Klimatisierung. In den letzten Tagen hatten wir damit nicht einmal ein Problem. Ein Fresschen später waren wir auch schon an unserer letzten Station der Chaoten-Tour: WINDHUK! 🇳🇦

Die Ankunft im Afrika-Style: Verwirrung.
Erstmal schön 20 Minuten in die falsche Schlange gestellt – kann ja mal passieren. Dann: Wir brauchen hier ein Visum, um reinzukommen. Also anstellen, warten… und warten. Kaum Bewegung, Stillstand. Es macht auf jeden Fall neugierig, was an deutschen Überbleibseln geblieben ist – Effizienz ist es schon mal nicht.

Nachdem unser Schnuffel ausgeruht war, machten wir uns fertig für ein spontan gefundenes Hardcore-Konzert. Unser Wumbo w...
09/03/2026

Nachdem unser Schnuffel ausgeruht war, machten wir uns fertig für ein spontan gefundenes Hardcore-Konzert. Unser Wumbo war völlig heiß auf eine schöne kleine Clubshow.
Also ab ins Uber, etwa 25 Minuten durch die Stadt in den Club. Und wir hätten es nie gedacht, aber: Der beste Laden der gesamten Reise! Eine urige, einladende Rockbar mit Theke, Außenbereich, Billardtischen und einer feinen Bühne. Beide Bands sorgten ordentlich für Action, besonders der Sänger der Vorband hatte uns imponiert – den behalten wir im Blick (Probesong angefügt).
Bevor wir etwas angeschossen das Lokal verlassen wollten, ergab sich folgende Szene beim Bezahlen: Die wirklich nette afrikanische Dame stellte unsere Rechnung zusammen, während wir neben ihr standen. Als das erledigt war, fragte sie nach ihrem Tip, sprich Trinkgeld.
Der bezahlende Chaot – auf der gesamten Reise niemals der Ansprechpartner für Währungsumrechnung gewesen – schaut auf den Zettel, dreht sich zu dem mit Zahlen bewanderten Kollegen. Dieser wirft einen Blick drauf, nimmt ihr das Kartenzahlgerät aus der Hand und tippt eine Summe ein – völlig selbstsicher. In dem Moment, in dem er es bestätigt, bekommt der dritte Chaot riesige Augen und versucht noch einzugreifen – aber zu spät: Es war eine Null zu viel. 💸
Die Chaoten begreifen, was passiert ist, versuchen aber weiterhin völlig selbstsicher zu wirken. Dann schaut die Bedienung uns an – ebenfalls mit großen Augen – springt uns an, jubelt und bedankt sich umarmend bei allen drei Protagonisten. Was sollen wir sagen: Jeden Tag eine gute Tat, heißt es doch? Hoffentlich kommt es den Kindern zugute…

Morgen geht es für uns schon wieder weiter – sogar zu unserer letzten Station dieser Weltreise: WINDHOEK – NAMIBIA! 🦒
Ehemals Deutsch-Südwest: deutsche Straßennamen, deutsches Brot und natürlich eine geplante Safari.

Wir sind genauso gespannt wie ihr – es kann nur gut werden.

Respektvolle Grüße,
Die Humanisten

Tag 23:It’s rainy in Johannesburg! Für unsere bis jetzt erlebte Reise ist es hier relativ kühl – scheinbar hat es sich a...
09/03/2026

Tag 23:

It’s rainy in Johannesburg! Für unsere bis jetzt erlebte Reise ist es hier relativ kühl – scheinbar hat es sich ausgeschwitzt.

Nach einem viel zu frühen Vortrag zum strangen Lied „Das schlichte Edelweiß“ ging es erst einmal einkaufen. Und wow – was für eine schöne Ecke hier im sicheren Rosebank-Bezirk!
Im Spar einkaufen, fast wie zu Hause. Herren-Frühstück, die Laune ist echt top! Keine Wehwehchen, kein Planungsstress – also ab ins afrikanische Leben: Eine Tour durch Johannesburg ist angesagt. 🌍

Dann ging’s auch schon los. Unser Guide sammelte uns ein, kleine Gruppe mit sechs Personen. Wir fuhren direkt in die Townships nach Soweto, wo wir durch die Slums geführt wurden. Beeindruckend, wie dort menschliches (Über-)Leben möglich ist.
Uns begeisterten besonders die Kinder, die trotz dieses Lebens dort ihre Kindheit unter widrigsten Bedingungen erleben.
Unser Guide (Dave-Chappelle-Doppelgänger) machte das echt gut. Das Nelson-Mandela-Haus und das Apartheid-Museum waren Teil der Tour – Fotos waren im letztgenannten untersagt. Das Thema Apartheid und Rassentrennung ist hier natürlich allgegenwärtig. Ich halte mich da gern an die weisen Worte eines Bekannten von mir, eines ehemaligen Oberforstrats (Grüße!):
„Afrika ist wie ein Zebra – egal ob du auf die schwarzen oder weißen Streifen schießt, es wird sterben.“ Seid lieb zueinander.
Bungee-Jumping wurde uns auch angeboten. Da dachten wir sofort an die Lianenspringer von Vanuatu – gern mal googeln!

Obwohl es gestern und in der Nacht geregnet hatte und kühl war, wurden wir heute mit gutem Wetter und herrlicher Sonne beschenkt. Die Stimmung war echt easy und tiefenentspannt. Von Johannesburg, unserem vorletzten Stopp, erwarteten wir am Anfang der Reise wirklich nicht viel – wahrscheinlich genau der Grund, warum wir es jetzt so wertschätzen. ☀️
Sehr kurzweilige Tour, danach zurück in die Unterkunft: Siesta mit Powermetal und südafrikanischem Weißwein. 🍷
Zwischendurch war zeitweise sogar die Schlachtung einer Giraffe in Dänemark vor einer Schulklasse Thema.

Tag 22 (Teil 2/2):Qantas Airline ist sehr zu empfehlen, die anstehenden 11 Stunden Flug sollten für erfahrene Weltreisen...
08/03/2026

Tag 22 (Teil 2/2):

Qantas Airline ist sehr zu empfehlen, die anstehenden 11 Stunden Flug sollten für erfahrene Weltreisende ein Klacks werden. ✈️

Die Stunden vergingen wie im Flug (haha).

Das gestrige Thick & Juicy ließ ihn nicht los. Helge:
„PJ Knox war für sieben Grabbys nominiert!“
Bestimmt hat er es verdient.

Ein letzter TimTam-Keks – schreibt uns gern, wenn man die auch irgendwo in Deutschland kaufen kann! 🍪

Die Filmauswahl war allerdings nicht erwähnenswert. Und die Idee, barfuß aufs Flugzeugklo zu gehen, war definitiv nicht die beste des Tages…

Schnuffel hat den Klimaanlagen-Kniff inzwischen perfekt raus und eine Zwiebeltechnik entwickelt, die ihn für Fremde wie das Michelin-Männchen aussehen lässt – aber jede Erkältung im Griff hält.

Die Stunden vergingen, trotzdem sind diese über 10-Stunden-Flüge eine echte Tortur.

Aber dann: endlich Landung in Johannesburg! 🇿🇦

Wir merkten sofort, dass hier die Dinge anders laufen. Die Einreiseschalter völlig überfordert, riesige Menschenansammlungen. Spoiler: Zwei Stunden brauchten wir, um das Flughafengelände zu verlassen.

Die Suche nach der Uber-Station: absolute Verwirrung.

Dort angekommen fanden wir unseren netten Fahrer – und dann völliges Chaos bei der Ausfahrt. Bestimmt hundert Autos, völlig durcheinander, hupend, auf verschiedensten Wegen, Stillstand.

In Afrika muss man Zeit mitbringen… und irgendwann: zack – freie Fahrt für freie Bürger. 🚗

Es war schon dunkel und es regnete. Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir unsere Unterkunft, wo alle Chaoten so gut wie sofort ins Bett fielen – gegen 21:30 Uhr, was nach unserer australischen Zeit etwa 3 Uhr morgens gewesen sein müsste.

Den morgigen Tag werden wir mit einer Halbtagstour durch Johannesburg erleben. In der Gruppe herrscht ein Mix aus Neugier und Furcht – aber steht nicht gerade Afrika genau dafür?

Abgeklärte Grüße,
Karl, Klößchen & Gabi

Tag 22 (Teil 1/2):Heyhey, da sind wir wieder! Wir hängen irgendwie einen Tag nach, aber das Leben als Reisender ist anst...
08/03/2026

Tag 22 (Teil 1/2):

Heyhey, da sind wir wieder! Wir hängen irgendwie einen Tag nach, aber das Leben als Reisender ist anstrengend und hart…

Morgens waren wir alle sehr früh wach, denn unsere Weiterfahrt zum nächsten Stopp – sogar zum nächsten Kontinent – stand an: Südafrika! 🌍

Am Morgen checkten wir unsere Nachrichten und lasen die Nachricht eines Kumpels:
„In Perth ist auch Bon Scotts (Ex-Sänger von AC/DC) Grab.“

Kurz überlegt – naja, vorm Flug war noch Zeit. Also schnell fertig gemacht, Uber gerufen und ab zum Fremantle Cemetery. Dort angekommen sah man direkt die Überschrift: Bon Scott Memorial. Ein sehr einfaches Grab, von Fans geschmückt. Wir hielten eine Schweigeminute ab – keep on rocking in heaven! 🎸

Dann ging es weiter zum Flughafen, es wurde Zeit Abschied vom Kontinent zu nehmen. Am Bahnhof angekommen dann eine überaus dringende Blasenentleerung – Mamma mia!

Sofort durch den Security-Check. Kurios war nur, dass bis dahin niemand unsere Boardingpässe sehen wollte… 🤔

Ein köstliches Frühstück/Lunch und eine entspannte Stunde vergingen. Dieser Frieden war uns aber nicht geheuer. Wir haben mittlerweile einen sensiblen Sinn für Momente entwickelt, in denen es zu gut läuft…

Irgendwas stimmte nicht. Irgendwas war falsch. Es war einfach zu einfach.

Wir gingen Richtung Gate – und da stellten wir fest: Hier beginnt erst der richtige Safety- und Boarding-Check! Verfluchte Tat.

Das Boarding war nicht mehr weit weg und eine riesige Schlange vor uns. Wenn unser Wumbo ruhig wird und nichts mehr sagt, ist Vorsicht geboten…

Info ans Personal:
„Unser Flug geht gleich, wäre es möglich vorgezogen zu werden?“

Daraufhin die anderen Passagiere in der Schlange:
„Wir wollen auch nach Johannesburg!“ ✈️

Oh weia.

Die Minuten wurden lang, aber ein Glück: Wir schafften es gerade noch rechtzeitig zum Boarding. Durchatmen – darauf ein schnelles letztes Aussie-Bier.

住所

歌舞伎町1丁目10-5 えびす会館 B1F
Shinjuku-ku, Tokyo
160-0021

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