FZV30 Rattenköderstation
Bei der FZV 30 handelt es sich um eine mit dem Produktnamen, Rattenköderstation FZV 30, die im oder fest eingebaut bzw. befestigt wird, um handelsübliche, zugelassene Köder nach dem Stand der Technik sachgerecht und rechtssicher auszubringen. Die Kontrolle und Wartung der Rattenköderstation FZV 30 erfolgt nach der Erstinstallat
ion, mittels einer Teleskopstange und einem magnetischen Überwurfschlüssel, vom Straßenniveau aus . Alle Verbindungen sind wasserdicht verschweißt oder verklebt. Die Rohre haben einen Durchmesser von ca. 100 - 120 mm. Der nach oben zeigende Schraubdeckel der Rattenköderstation FZV 30 dient gleichzeitig als Zugang für die Kontrollen und der Befestigung der Rattengiftköder mit Haken und Ösen (diese werden auf der Innenseite befestigt). Zusätzlich wird dieser Deckel mit einem Barcode/QR-Code versehen um eine genaue Zuweisung des Kanalschachts bzw. der zu gewährleisten. Die waagerechte und nach oben zeigende verwinkelte Futterkammer dient den Schadnagern als und ist in ihrer Beschaffenheit so konzipiert worden, dass die Schadnager in Ruhe und geschützt fressen können. Somit ist eine Attraktivität der verwinkelten Futterkammer gegeben. Die Qualität des Rattengiftköders wird dadurch nicht beeinträchtigt und somit bleibt der für die Schadnager immer attraktiv. Die Futterauffangschutzkante dient dazu nicht gefressene, heruntergefallene Köder aufzufangen. Bei der Kontrolle und Wartung kann diese Futterkante von oben oder vom Straßenniveau aus gut eingesehen werden. Gegebenenfalls kann das heruntergefallene Futtermaterial entnommen werden ohne den Abstieg in den Kanalschacht vorzunehmen. Im Kanalschacht herrschen unterschiedliche klimatische Bedingungen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit schwanken stark. Daher besitzt die Rattenköderstation FZV 30 einen Kondensatablauf. Dieser ist bei dem Futterauffangschutz angeordnet. Für den leichteren Aufstieg der Schadnager sind im Inneren der Rattenköderstation FZV 30 Aufstiegskanten angeordnet. Das untere Aufstiegsrohr dient als Zugang für die Schadnager. Das untere Aufstiegsrohr kann den Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Sonderformen und Sondermaße können auf Kundenwunsch berücksichtigt werden (da wir die Rattenköderstation FZV 30 selbst herstellen). Die Befestigung der Rattenköderstation FZV 30 erfolgt mittels Rohrschellen und Dübeltechnik oder mit flexiblen, stabilen Befestigungsets. Eine spezielle Dübelschablone für die Festmontage mit unterschiedlichen Rohrabständen und Einbauhöhen für die Rattenköderstation FZV 30 kann als Zubehör mitgeliefert werden. Die Rattenköderstation FZV 30 verwendet das sogenannte „Tauchglockenprinzip“. damit der angewendete Rattengiftköder nicht mit Wasser in Berührung kommt. Wie vom Umweltbundesamt (Stand vom September 2018, Rattenbekämpfung in der Kanalisation) gefordert und somit werden keine Giftköder in das eingeleitet. Bei Starkregen oder bei steigendem Wasserstand im Kanalschacht werden durch das „Tauchglockenprinzip“ aus dem 16. Jahrhundert und dem sogenannten „Senkkastenprinzip“ aus dem 19. Jahrhundert die Rattengiftköder in einer komprimierten Luftkammer geschützt. In diesem Fall werden die beiden Methoden als Sicherung für den Rattengiftköder, der in der Rattenköderstation FZV 30 befestigt ist, angewandt. Damit diese wie in den gesetzlichen Vorgaben nicht mit Wasser in Berührung kommen. Hierbei wird auf jegliche Technik, wie z. Schwimmer, Tauchklappen usw. verzichtet, die durch angeschwemmtes Material (wie z. Fäkalien, Toilettenpapier, Laub usw.) im Kanalnetz verstopfen bzw. Fehlfunktionen hervorrufen können. Somit ist die Rattenköderstation FZV 30 absolut störungsunanfällig und der Rattengiftköder bleibt stets trocken und geschützt. Eine Berechnung für den Wasseranstieg in dem unteren Aufstiegsrohr bei unterschiedlichen Wasserständen ist berücksichtigt und auch eine ausreichende Sicherheitszone ist eingerechnet. Hier wurden ausreichende Versuche vorgenommen. Weiter Informationen erhalten Sie unter: http://www.fzv30.de