Brandl + Prestel GmbH Schädlingsbekämpfung

Brandl + Prestel GmbH Schädlingsbekämpfung Brandl + Prestl - Schnell , erfahren & zuverlässig.

Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter und Geschäftsführer Gunar-Helge Brandl und Karl-Heinz Prestel, können auf jahrzehntelange in den Bereichen „Schädlingsbekämpfung“, "Schimmelbekämpfung" und „Schadstoffsanierung“ zurückgreifen.

05/03/2019

Der Eichenprozessionsspinner

Ein Eichenprozessionsspinner ist ein unauffälliger, bräunlicher Schmetterling, der ab Ende Juli bis Anfang September hauptsächlich im Kronenbereich der Wirtsbäume – Eichenarten und nach neueren Meldungen auch Hainbuche – zur Paarung und Eiablage herumfliegt.

Sie werden ihn noch nie gesehen haben – ich auch nicht.

Der Eichenprozessionsspinner ist übrigens eine einheimische Art mit Hauptverbreitungsgebiet Mittel- und Westeuropa. Früher war er praktisch nicht bekannt – aber durch die Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte hat er seine Verbreitungsareale ausgedehnt und die Population stark erweitert.

Für diejenigen, die sich für Biologie noch nie so ganz interessiert haben: Die Entwicklung eines Schmetterlings findet über die Stadien „Ei – Larven oder hier Raupen – Puppenstadium – geschlechtsreifes Insekt“ statt. Der einzige Zeitraum, in dem das Insekt seine Größe und Konstitution durch Fressen beeinflussen kann, ist das Raupenstadium. An dieser Stelle tritt das Tier dann auch als „Schädling“ auf. Die Eichenprozessionsspinnerraupe frisst nun eben Eichenblätter und wächst.

Da sich der Raupenkörper nicht beliebig dehnen lässt, häutet sich die Larve fünfmal, bevor sie sich verpuppen kann und in diesem Stadium zum Falter „umgebaut“ wird.

Und hier wird es nun für die Menschen in der Umgebung befallener Eichen interessant (die Forstwirtschaft lassen wir jetzt außer Acht).

Ab dem dritten Larvenstadium bilden die Raupen sogenannte Brennhaare aus. Diese sind winzig klein, brechen leicht ab und enthalten ein nicht zu unterschätzendes Nesselgift.

Die Raupen halten sich jetzt auch tagsüber in Nestern auf, die aus Gespinstfäden, Larvenhäuten, Raupenhaaren und Kot bestehen. Diese Nester können bis zu einem Meter lang werden und durchaus auch in tieferen Regionen des Baumes angelegt sein. Nachts gehen sie in „Prozessionen“ (Name!) auf Nahrungssuche.

Sobald die Brennhaare ausgebildet sind, sollten die Nester samt Raupen nur noch abgesaugt werden, und zwar mit einem Industriesauger mit Hoch-Effizienz-Filter. Auch die Umgebung und andere Areale sollten so behandelt werden. Zweck ist natürlich, die Brennhaare zu entfernen, diese können nämlich lange Zeit „funktionsfähig“ überdauern. Das Ganze kann sich sehr aufwendig gestalten. Häufig braucht man eine Hebebühne, und ein zweiter Mann ist gerade für die Dekontamination des anderen wichtig. Voll-Schutzausrüstung ist unerlässlich.

Um noch einmal auf die Brennhaare zurückzukommen: Ich habe mir bei den Arbeiten gegen die Raupen auf der Hebebühne den linken Arm des Schutzanzugs an einem Ast aufgeschlitzt. Die Folge war ein Ausschlag wie bei Windpocken – mit einem sagenhaften, zwei Wochen andauernden Juckreiz. Und das war nur die Haut. Ich möchte nicht am eigenen Leib erfahren, wie das ist, wenn man die Brennhaare einatmet.

Anscheinend werden einmal befallene Eichen auch in den Folgejahren immer wieder zur Eiablage genutzt. Dies ist auch der Grund, warum ich diesen Artikel schreibe.

Die Reaktion vieler Grundstücksbesitzer beziehungsweise von Hausverwaltungen, nachdem ich Ihnen das mitgeteilt hatte, war: „Dann wird der Baum umgehauen.“

Sicherlich ist das die einfachste Lösung. Aber man sollte auch bedenken, dass so ein Baum Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren bietet. Diese Lebensräume – zum Teil von „Spezialisten“ besiedelt – würden für die nächsten Jahrzehnte verschwunden sein, falls man überhaupt Eichen nachpflanzen möchte.

Es gibt seit letztem Jahr ein zugelassenes Mittel auf Neem-Basis zur Bekämpfung der Raupen bis zum dritten Larvenstadium. Neem (oder Niem) ist einigen Hobbygärtnern vielleicht ein Begriff. Neem ist ein indischer Baum. Die daraus gewonnenen Wirkstoffe werden gegen beißende Insekten eingesetzt. So sind wenigstens andere Insekten nicht betroffenen. Ich habe Neem bei mir im Garten schon öfter eingesetzt und kann nichts Negatives berichten. Und es ist ungiftig.

Wenn also Raupen im Baum beobachtet werden, kann man mit diesem Mittel eingreifen, bevor die Brennhaare ausgebildet werden. Auch nicht günstig, da sich die anfängliche Population meist „oben“ aufhält (Hebebühne) und sorgfältiges Beobachten gefordert ist.

Aber meines Erachtens besser als „umhauen“!

Bei Fragen: 0171 / 47 39 538

05/09/2018

Betrachtungen zu Schädlingsbefall (3)

Im letzten Beitrag habe ich angekündigt, über eine – meines Erachtens – Kombination aus Zuwanderung und Einschleppung zu schreiben.

Insbesondere in der Urlaubszeit ein aktuelles Thema!

Zum Beispiel könnten Sie entspannt dösend in Ihrem Flieger auf die Bahamas sitzen. In den Tiefen der Polster beschließt derweil ein Wanzenweibchen, hochzukriechen und sich in Ihren Kleidern zu verstecken.

In Ihrem Hotel angekommen, reißen Sie sich die verschwitzte Kleidung vom Leib und gehen erst mal ausgiebig kalt duschen. Die Kleidung mit der Wanze kommt in einen separaten Beutel.
Und am Ende des Urlaubs kommt dieser Beutel auch wieder mit nach Hause, der Inhalt wird mit anderen Kleidungsstücken auf einen Haufen geschüttet, um später sortiert und dann gewaschen zu werden.

Bis dies geschieht, hat sich die Wanze ein anderes Versteck gesucht. Angelockt durch Geruch, Wärme und das ausgeatmete Kohlendioxid wird sie sich bald zu Ihnen ins Bett gesellen.
Und schon kann es mit der Vermehrung losgehen.
(Noch kurz zur Bettwanze, auch wenn dies kein Artikel über Wanzen sein soll: Nachdem man eine Zeit lang die Bettwanze schon fast für ausgestorben hielt – zumindest in Europa und Nordamerika –, ist sie mittlerweile wieder stark auf dem Vormarsch. Sehr stark. Und sie zeigt einen sehr hohen Resistenzgrad gegenüber den jetzt noch zugelassenen Insektiziden – und das sind nicht mehr viele. Als Betroffener wünscht man sich natürliche eine schnelle Lösung des Problems. Aber trotz des Einsatzes alternativer Methoden wie Hitze – auch in Kombination mit Insektiziden –, kann es lange dauern, bis die Tilgung des Befalls erreicht wird.)

Natürlich kann die Zuwanderung nicht nur in einem Langstreckenflieger geschehen. Auch auf Schiffs- oder Zugreisen oder in den Urlaubsunterkünften (in den USA werben Hotels bereits mit „Bed-Bug free“) können sich Wanzen und andere Schädlinge bei Ihnen oder in Ihrem Gepäck einnisten und werden dann mit nach Hause gebracht.
Auch mein Kompagnon brachte auf diese Weise eine Schabe aus der Schwarzmeer-Region mit. Sie hatte den Rückflug im Gepäckraum gut überstanden.

Um dem vorzubeugen, könnte man natürlich akribisch Gepäck und Kleidung durchsuchen, bevor es auf den Heimweg geht. Aber wer macht das schon, wenn nur noch wenig Zeit bis zur Rückreise bleibt. Lieber geht man noch eine Runde schwimmen oder macht einen Stadtbummel.

Ein „Eindieseln“ des Gepäcks mit Insektizid wäre eine – wenn auch nicht ganz sichere – Möglichkeit, einen blinden Passagier zu eliminieren. Empfehle ich meinerseits allerdings nicht.

Was auch noch in diese Rubrik passt, ist der Befall mit Flöhen, die von Haustieren in die Wohnung eingeschleppt werden.
Der Floh bespringt zum Beispiel die Katze, wenn sie draußen streunt (und es muss kein Katzenfloh sein!), und danach haben Sie die Bescherung in Ihrem Zuhause.

Wie schon in Teil 2 – Zuwanderung – gesagt: Auch hier ist es nicht einfach, sich vor „so was“ zu schützen.

17/04/2018

Betrachtungen zu Schädlingsbefall (2)

Nachdem im ersten Teil die Einschleppung behandelt wurde, befassen wir uns jetzt mit der Zuwanderung.

Zuwanderung geht aktiv vom Tier aus.

Vielleicht kennen Sie das von Ameisen. „Plötzlich“ hat sich eine Ameisenstraße gebildet. Vielleicht können Sie sogar den Spalt entdecken, aus dem die Tiere in Ihren Wohnraum gelangen. Und vielleicht erkennen Sie auch den Grund für die Invasion: verschütteter Zucker, eingetrockneter Fruchtsaft und dergleichen. Diese Nahrungsquelle wurde von einer Kundschafterin entdeckt, die daraufhin eine Duftspur zum Nest gelegt hat, auf der dann ihre Kolleginnen zu dieser Stelle gelangen konnten.
Hier ist eine Abhilfe relativ einfach. Insektizid-frei zum Beispiel durch Absaugen der Tiere und Abwischen der Duftspur oder Überdecken mit Parfüm. Zusätzlich natürlich den Eindringpunkt behandeln und verschließen.
(Anders liegt der Fall, wenn „geflügelte Ameisen“ auftreten. Das sind sogenannte Geschlechtstiere, und die möchten zu ihrem Hochzeitsflug starten. Doch dazu an anderer Stelle später mehr.)

Zuwandern können eigentlich alle Tiere.

Kompliziert wird der Fall erst, wenn Sie in einem Mehrparteienhaus leben, und es treten zum Beispiel Schaben oder Fischchen auf. Hier kann es sein, dass eine „isolierte“ Bekämpfung in Ihrer Wohnung nur kurzzeitig zum Erfolg führt, da von den Nachbarwohnungen wieder Nachschub kommt und die Bekämpfungsmittel meist nur kurzzeitig wirken.
In so einem Fall die Wohnung Insekten-sicher abzuschotten ist zwar nicht unmöglich, aber sehr arbeitsintensiv. Sie müssten alle Durchbrüche für die Versorgungsleitungen (Strom, Wasser, Abwasser, Heizung) komplett dicht bekommen. Die ersten Larvenstadien der „Deutschen Schabe“ kommen durch Spalten mit zwei Zehntel Millimetern. Und dann bleibt noch die Frage, ob der Eindringling nicht einfach unter der Tür durchkommt.

Bei einem frei stehenden Haus ist eine Abschottung eigentlich auch nur gegen größere Tier machbar. Zum Beispiel gegen Mäuse, die ins Dach eindringen, oder bei einer Gaube gegen Marder.
Bei kleineren Tieren hilft das nur bedingt. Wenn Sie Ihre Dachziegel anschauen, werden Sie sehen, dass zum Beispiel für Wespen genügend Abstand zwischen den Platten besteht, damit diese dahinter einen Staat gründen können.

Fazit: Sich vor Zuwanderung zu schützen, ist gar nicht so einfach!

So. Im nächsten Teil geht es dann – nach meiner Auffassung – um eine Kombination aus Zuwanderung und Einschleppung. Zum Beispiel, wenn Sie nach einem Urlaub Wanzen mit nach Hause bringen.

Bis dahin!

09/01/2018

Betrachtungen zu Schädlingsbefall (1)

Auch heutzutage – in unserer angeblich so aufgeklärten Gesellschaft – gilt ein Befall des häuslichen Umfelds oder gar des Körpers mit Schädlingen als ekelerregend. Dies geht bis zur Ausgrenzung des Betroffenen z. B. bei Befall mit Läusen oder Krätzmilbe. Zusätzlich wird den Betroffenen – insbesondere in Deutschland – Unsauberkeit attestiert.

Amerikaner oder Südeuropäer gehen mit Schädlingsbefall weitaus gelassener um. Beispiel aus einem Amerikaurlaub: In einer Filiale eines bekannten Fast-Food-Restaurants musste nachts zuvor eine Be-kämpfung gegen Schaben durchgeführt worden sein. Jedenfalls knirschte es unter unseren Schuhen, als wir aus dem Auto stiegen, um uns dort Hamburger zu kaufen. Ein kurzer Blick auf den Boden zeig-te tote Schaben, die vor dem Bekämpfungsmittel ins Freie geflüchtet und ebenda verendet waren. Die Amerikaner zeigten sich wenig beeindruckt. Im Gespräch mit einem Gast meinte dieser: „Ach, Ungeziefer haben doch alle, der hier macht wenigstens etwas dagegen.“ Wir haben dann auch dort gegessen.

Aber wie kommt es nun eigentlich zu einem Befall mit Schädlingen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

1.) Einschleppung:

Sie gehen einkaufen im gut sortierten Supermarkt Ihres Vertrauens.

Mit den Bio-Spaghetti nehmen Sie auch die Eier des Brotkäfers mit, die sich bei Ihnen zu Hause ungestört entwickeln können, da die Spaghetti erst einmal in den Vorratsschrank wandern. Bei Sofortverzehr wären die Eier mit gekocht und gegessen worden – was auch nicht tragisch gewesen wäre.

Außerdem packen Sie noch zwei Schachteln Nuss-Müsli ein, in denen sich – von Ihnen unbemerkt – die Puppen der Dörrobstmotte befinden, die in ein paar Tagen bei Ihnen schlüpfen und ausfliegen werden.

Und schlussendlich legen Sie Ihren Einkauf in einen leeren Karton, der mit anderen zu diesem Zweck vom Supermarkt gesammelt wird. Dummerweise hat sich in der Wellpappe ein trächtiges Weibchen der „Deutschen Schabe“ versteckt. Bei Ihnen zu Hause flüchtet sie sich hinter den Kühlschrank und legt ihr Eipaket.

Gut, das ist jetzt starker Tobak! Aber in einzelnen Fällen kann das so durchaus vorkommen. Ich selbst habe mir die Spaghetti gekauft, und eine nahe Verwandte hat sich die Schaben mitgenommen.

Vor allem bei Firmen mit einer großen Vielfalt an Waren – wie bei den sogenannten „Vollsortimentern“– besteht die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Zulieferer eben auch Schädlinge mitbringt. Diese verteilen sich dann schlimmstenfalls über das Warensortiment.

Daher unser Rat (den wir im Beitrag „Dörrobstmotten“ schon einmal gegeben haben): Packen Sie den Einkauf aus, und füllen Sie die Nährmittel in schädlingsdichte und durchsichtige Behältnisse um.

Mit dem nächsten oder übernächsten Beitrag geht es weiter – es sei denn, es kommt etwas Aktuelles dazwischen!

01/09/2017

Eigentlich hatte ich ja regelmäßig einen Artikel einstellen wollen, aber die „reguläre“ Arbeit hält uns zurzeit richtig auf Trab. Der Hauptgrund für die totale Auslastung sind: Wespen! Deshalb jetzt der nächste Beitrag über unsere Besucher am Tisch.

Alarm am Kaffeetisch – Wespen!

Sind die Tage schöner und wärmer geworden, genießen wir gerne Kaffee und Kuchen oder eine Brotzeit im Freien – auf Balkon, Terrasse oder im Garten. Und ziemlich sicher gesellen sich bald auch Wespen dazu.

Wer genauer hinschaut oder sich auskennt, wird feststellen, dass es sich nur um zwei Wespenarten handelt, die aufdringlich werden. Es sind dies die „Deutsche Wespe“ und die „Gemeine Wespe“. Das Wort „gemein“ ist übrigens ein altes Wort und meint „gewöhnlich“, also die „Gewöhnliche Wespe“. Allerdings möchte ich behaupten, dass die Gemeine Wespe schon etwas schneller zusticht als die Deutsche Wespe. Entsprechend vorsichtiger bin ich auch bei der Annäherung an das Nest.

Der Hauptunterschied zwischen „Deutsch“ und „Gemein“ liegt in der Größe. Die Deutsche Wespe ist ein paar Millimeter größer als die Gemeine Wespe, was dem Laien aber nur auffallen wird, wenn er beide nebeneinander sieht. Außerdem gibt es noch Unterschiede in der Stirnzeichnung, aber ich glaube, dass sich nur sehr wenige Leute nah genug heranwagen, um diese zu erkennen.

Aber fangen wir am Anfang an, das heißt hier: bei der Staatsgründung. Wenn die (im Herbst begattete) Jungkönigin die Kältestarre des Winters überlebt hat, beginnt sie im Frühjahr mit dem Nestbau. Dazu sucht sie gerne dunkle Hohlräume auf wie zum Beispiel Rollladenkästen, Dachböden oder Mäusenester. Zum Nestbau benutzt sie verwittertes Holz, welches zerkaut und eingespeichelt wird. Aus dieser papierartigen Masse wird die erste Brutwabe mit den Brutzellen geformt; diese sind – im Gegensatz zu Bienenwaben – waagrecht angeordnet. In diese Zellen werden einzeln die ersten Eier gelegt. Die daraus schlüpfenden Larven werden mit einem Brei aus zerkauten Insekten gefüttert, die jetzt noch von der Königin allein gefangen werden.

Die Larven wachsen, verpuppen sich, dann schlüpfen die ersten Arbeiterinnen, die aufgrund des „Königinnen-Pheromons“ unfruchtbar sind. (Pheromone sind Botenstoffe, die im Insektenreich häufig benutzt werden, zum Beispiel auch zur Partnerfindung oder um sich zu sammeln.) Die Arbeiterinnen bauen jetzt das Nest weiter aus, versorgen die Brut und gehen auf Nahrungssuche. Wie bei den Bienen gibt es auch hier eine strikte Arbeitsteilung. Die Königin ist jetzt nur noch mit Eierlegen beschäftigt.

Der Wespenstaat wächst: Es können Völker mit mehreren Tausend Tieren entstehen. Im Spätsommer oder Herbst entwickeln sich dann junge Königinnen und Männchen. Man führt dies auf eine geringere Abgabe des Königinnen-Pheromons zurück. Haben sich die Männchen mit den Jungköniginnen gepaart, sterben sie. Auch die „Mutterkönigin“ stirbt im Lauf des Spätherbstes, genauso wie die Arbeiterinnen – der Wespenstaat ist tot.

Die Jungköniginnen suchen sich zur Überwinterung einen geschützten Platz und verbringen dort den Winter in Kältestarre. Und im Frühjahr beginnt der Zyklus dann aufs Neue.

Aber Sie werden sich wahrscheinlich eher dafür interessieren, wie man die Plagegeister los wird.

Dazu sollte man wissen, dass sich die „Flug-Wespen“ selbst mit leichtverdaulichen Kohlenhydraten versorgen, also Zucker, Eis, Limonade usw. Das ist der Brennstoff für ihre kalorienzehrende Flugtätigkeit. Im Normalfall bedient sich die Wespe an Blüten mit dem zuckerreichen Nektar oder im Herbst an überreifem Obst.

Nagt eine Wespe an eiweißhaltigen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Schinken, dann möchte sie damit die Larven im Nest versorgen. Wie oben bereits gesagt, bekommen die Larven eigentlich hauptsächlich Insekten verfüttert – zum überwiegenden Teil sind dies die lästigen Fliegen.

Dieses Wissen kann man für eine „Wespen-Futterstelle“ nutzen. Wenn man in einiger Entfernung (so ungefähr 10 Meter) vom Esstisch im Freien diese Futterstelle einrichtet, gewöhnen sich die Wespen daran und lassen Sie selbst einigermaßen in Frieden. Ich habe das selber ausprobiert und dafür dickeres Zuckerwasser und Schinken benutzt. Es klappt.

Eine weitere Methode zum Verscheuchen von Wespen soll darin bestehen, Kaffeepulver abzubrennen. Habe ich selbst noch nicht ausprobiert. Hauptsächlich deswegen, weil wir zurzeit im Garten kaum Wespen haben. (Denn bei uns gibt es ein Hornissennest! Hornissen jagen sowohl Fliegen als auch Wespen, gehen nicht an unseren Esstisch und sind im Vergleich zu Deutscher und Gemeiner Wespe absolut „easy“.) Sollten Sie jedoch Probleme mit Hornissen haben, rufen Sie uns an.)

Wespenfallen – ob gekauft oder selbst gebastelt – lehne ich ab. Darin ertrinken auch andere Tiere, und von einem wirklichen Erfolg habe ich noch nie gehört.

Dann noch ein paar Hinweise, die aber eigentlich schon zum Allgemeinwissen gehören sollten: Schlagen Sie nicht nach Wespen und versuchen Sie nicht, sie wegzupusten. Speisen sollten abgedeckt sein, die Reste zügig entfernt werden. Getränke immer abdecken oder mit Strohhalm trinken. Kleinen Kindern den Mund abputzen. Wenn Fallobst am Boden liegt, nicht barfuß gehen. Und bitte: Falls Sie das Einflugloch eines Nestes am Haus haben, versuchen Sie nicht, mit PU-Schaum oder Silicon den Eingang zu verstopfen. Die Wespen werden sich durchnagen oder einen anderen Ausgang schaffen. Und sie können dann sehr ungehalten werden!

Denken Sie immer daran, dass Wespen vor allem nützlich sind: Ohne sie hätten wir wahrscheinlich massenweise Fliegen! Sollte wirklich eine gewisse Gefahr bestehen, weil sich ein Nest direkt am Haus befindet, können Sie einen Schädlingsbekämpfer rufen. Ideal wäre es, wenn man das Nest umsiedeln könnte. Denn zuerst sollte immer der Tier- und Naturschutzgedanke greifen.

Eine summende, brummende Wolke im Garten – der BienenschwarmVom Frühjahr bis zur Sommersonnenwende können Sie mit etwas ...
26/04/2017

Eine summende, brummende Wolke im Garten – der Bienenschwarm

Vom Frühjahr bis zur Sommersonnenwende können Sie mit etwas Glück Bienen auf Wohnungssuche erleben. Zugegebenermaßen ist dieses Schauspiel für viele Leute eher erschreckend. Unter Umständen kurven so 20.000 Bienen wild in der Luft umher und verbreiten dabei einen eigenartigen Ton.
Aber die Gefahr, gestochen zu werden, halte ich für geringer, als wenn man über eine blühende Wiese geht – die Bienen im Schwarm sind einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

Aber warum schreibe ich hier über Bienen, wenn diese doch so gar nichts mit Schädlingen zu tun haben?

Zum einen, weil viele Menschen nicht erkennen, worum es sich bei diesem Naturschauspiel handelt, und sogar einen Wespenschwarm vermuten (den es nicht gibt). Deshalb rufen sie bei uns an und wollen, dass wir diese „Gefahr“ beseitigen.

Zum anderen bin ich seit ein paar Jahren selbst (Hobby-)Imker. Nach Untersuchungen von Wissenschaftlern überlebt der größte Teil der Schwärme das erste Jahr nicht, wenn sie nicht eingefangen werden. Und die Überlebenden sind auch nicht über den Berg, da die Varroa-Milbe – ein Bienenparasit, von dem Sie vielleicht schon gehört haben – das Volk immer noch töten kann.

Kurz und vereinfacht hier der Ablauf des Schwärmens – falls es Sie interessiert: Der Superorganismus Bienenvolk – und nicht die Königin – entscheidet, dass es an der Zeit ist, sich zu vermehren. Dazu werden spezielle Zellen aus Wachs gebaut, in die die Königin Eier legt. Die Larven, die aus diesen Eiern schlüpfen, werden nur mit dem Weiselfuttersaft, bekannter unter dem Namen „Gelée Royale“, gefüttert. (Allein durch die Ernährung werden aus diesen Eiern Königinnen, bei „normaler“ Ernährung würden nur Arbeiterinnen aus den Zellen schlüpfen.)

Die Königin wird daraufhin auf Diät gesetzt, sonst wäre sie zu schwer, um fliegen zu können. (Wieder eine Besonderheit der Bienen: Die Alttiere räumen das Territorium! Bei anderen Tierarten werden die Jungtiere, sobald sie ein gewisses Alter erreicht haben, aus dem Revier geworfen.)

Irgendwann entscheidet dann der Superorganismus, dass es Zeit ist, den Stock zu verlassen. Ungefähr die Hälfte der Bienen des Stockes drängt sich zusammen mit der Königin aus dem Einflugloch. Das können bei einer Stockgröße von 40.000 Tieren schon mal so 20.000 Bienen sein. Spurbienen (Kundschafter) geleiten den Schwarm zuerst zu einem Zwischenstopp, der nur ein paar zehn Meter entfernt sein kann.

An dieser Stelle bildet sich dann aus der oben beschriebenen Wolke nach und nach eine Traube. (siehe Bild 1)

Dies ist die günstigste Gelegenheit für den Imker oder die Feuerwehr, den Schwarm noch zu fangen, z. B. durch Abkehren mit dem Bienenbesen in einen Sack.

Danach wird das Volk in einen „normalen“ Bienenstock überführt. (siehe Bild 2)

Passiert so etwas nicht, suchen die Spurbienen der Schwarmtraube eine geeignete neue Unterkunft. Hat eine von ihnen etwas Passendes gefunden, kehrt sie zur Schwarmtraube zurück und beginnt einen Schwänzeltanz. Finden mehrere Spurbienen Behausungen, dann tanzen sie um die Wette, um
ihre Örtlichkeit als Beste anzupreisen. Andere Bienen überprüfen die einzelnen Wohnstätten und tanzen dann auf der Traube mit. So entscheidet sich der Superorganismus irgendwann für sein neues Zuhause, die Traube löst sich auf, und die einzelnen Bienen fliegen dorthin.

(Wenn Sie mehr über diese faszinierenden Phänomene erfahren möchten, empfehle ich das wirklich lesenswerte Buch von Prof. Thomas D. Seeley „Bienendemokratie, Wie Bienen kollektiv entscheiden und was wir davon lernen können“, S. Fischer Verlag.)

Übrigens sind die meisten Imker nicht gerade begeistert, wenn ihnen ein Schwarm „abhaut“, denn normalerweise gibt es weder vom Schwarm noch vom Restvolk in diesem Jahr Honig.

Sollten Sie also in der nächsten Zeit einen Schwarm sehen, dann bitte ich Sie dringend, die Feuerwehr zu verständigen (wenn Sie nicht zufällig einen Imker kennen, der die Bienen einfangen kann). Falls sich niemand zuständig fühlt, können Sie es auch gerne bei uns probieren: 0821/45 30 46-1.

Denn – wie oben erwähnt – die Überlebenschancen für ein Bienenvolk in freier Wildbahn sind nicht gerade riesengroß.

Als Beilage zum Müsli – die DörrobstmotteKleinschmetterlinge bezeichnet man häufig als Motten. Bekannt ist die Kleidermo...
21/03/2017

Als Beilage zum Müsli – die Dörrobstmotte

Kleinschmetterlinge bezeichnet man häufig als Motten. Bekannt ist die Kleidermotte, deren Raupen an Textilien fressen und daher zu den Materialschädlingen gerechnet werden. Weitaus eher werden Sie aber die Bekanntschaft mit einer der vorratsschädlichen Mottenarten machen – ob Sie es bemerken oder nicht.

Eine dieser Arten ist die Dörrobstmotte – mittlerweile über die ganze Welt verbreitet und wahrscheinlich die häufigste Art in unserem privaten Vorratsschrank.

Zeichnung einer Dörrobstmotte. Der Schmetterling ist ungefähr einen Zentimeter lang. Charakteristisch sind die farblich zweigeteilten Flügel (siehe Bild)

Wenn Sie die Falter fliegen sehen, ist es bereits kritisch geworden. Zum einen dürften sich in der näheren Umgebung befallene Lebensmittel befinden, zum anderen kann sich die nächste Generation bereits in Vorbereitung befinden.

Ein befruchtetes Weibchen legt 200 – 400 Eier. Die Raupen, die daraus schlüpfen, ernähren sich von einer breiten Palette: Getreide und Getreideprodukte, Dörrobst, Nüsse, Trockenfutter für Haustiere und vieles mehr.

Müsli ist daher sehr beliebt. Sozusagen ein Buffet.

Wenn die Raupe soweit ist, dass sie sich verpuppen kann (wie gesagt, es handelt sich hier um Schmetterlinge mit den Stadien Ei – Raupe – Puppe – Falter), sucht sie sich einen Platz dafür. Sie beginnt die so genannte Wanderungsphase, die mehrere Tage dauern kann. Dafür beißt sie sich auch durch die Verpackungen der Lebensmittel, in denen sie sich entwickelt hat, nach außen.

(Dies ist dann auch die Phase, in der wir die Anrufe bekommen: „Bei uns laufen Würmer an der Wand.“)

Hat die Raupe einen geeigneten Platz gefunden – gerne die Ecken von Wand und Decke oder die Fachbodenlöcher in Schränken – spinnt sie sich ein. Man sieht dann eine bräunliche Hülle von ungefähr einem Zentimeter Länge. Nach ein paar Tagen schlüpft der fertige Schmetterling.

Oder auch nicht! Während der Verpuppung kann eine Entwicklungsverzögerung eintreten, unter anderem durch niedrige Temperaturen. Dann beträgt die Entwicklungszeit nicht wie normal bei Zimmertemperatur circa 70 sondern über 300 Tage. Dies sollte man bei einer Bekämpfung beachten.

Wie bei vielen Insektenarten sind es die Larven – hier eben Raupen genannt – die Schäden verursachen. Wir haben zwar den Verlust durch Fraß, aber viel bedeutender ist die Verschmutzung des Nahrungsmittels durch die Gespinste und den Kot.
Ein Fall für die Mülltonne!

Wenn Sie nun gegen die Motten vorgehen wollen, müssen Sie auf jeden Fall das oder die betroffenen Nahrungsmittel ausfindig machen. Dies können auch Original-verpackte Lebensmittel sein (siehe oben: beißen sich durch Verpackungen nach außen – man sieht dann unter Umständen kleine Löcher). Wenn Spinnfäden zu sehen sind oder der Inhalt sogar klumpt, können Sie sicher sein, dass sich einige Mit-Esser dort aufhalten. Werfen Sie das Lebensmittel weg. Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie die Packungen auch einfrieren. Zwei bis drei Tage bei minus 18 ° Celsius töten jedes Stadium.

Dann heißt es: Raupen und Puppen suchen. Wie bereits oben gesagt, sind die Fachbodenlöcher in den Küchen- und Vorratsschränken ein beliebter Unterschlupf. Diese geht man mit einem Nagel oder einer Stricknadel durch, ohne dass man sich lange mit der Suche aufhält. Dann sucht man die Fachböden an den Stellen ab, wo sie an den Senkrechten anliegen. Weiter: die Ecken der Zimmerdecke; unter Umständen sollten Sie die Gardinenleisten zur Kontrolle abmontieren.

Und es dürfte bei Ihnen mit Sicherheit noch mehr Verstecke geben.

Wenn die befallenen Nahrungsmittel entfernt sind und zumindest der überwiegende Teil von Raupen und Puppen vernichtet ist, dann ist der größte Teil geschafft. Beschaffen Sie sich jetzt ein Lebensmittelmotten-Pheromon. (Pheromone sind flüchtige Botenstoffe. Ein paarungsbereites Weibchen gibt einen Pheromon-Cocktail ab, um Männchen zur Paarung anzulocken) Das synthetische Pheromon enthält zwar nur einen Bestandteil des natürlichen Weibchenpheromons, wirkt aber trotzdem zufriedenstellend. Der Lockstoff wird normalerweise auf einer Klebefläche angebracht und die irregeführten Männchen bleiben darauf kleben. Auf Weibchen wirkt das Ganze überhaupt nicht.
Sie sollten sich aber nicht der Illusion hingeben, dass Sie damit alle Männchen fangen und die Vermehrung auf Grund von Männermangel zusammenbricht. Diese Aktion ist nur zur Kontrolle. Wenn sich über einen längeren Zeitraum Motten fangen, ist etwas übersehen worden.

Und richten Sie sich nach der Anleitung! Wenn Sie zu viele Fallen aufstellen verwirren Sie die Männ-chen und diese finden nicht auf die Klebefläche.

Da die Dörrobstmotte weit verbreitet ist, sollte man vorbeugende Maßnahmen ergreifen, wenn man keine unliebsame Überraschung im Vorratsschrank erleben will. Füllen Sie Lebensmittel, die Zerealien, Nüsse oder Trockenobst enthalten, nach dem Einkauf in dichte Gläser. Dicht deswegen, weil die frisch geschlüpften Raupen auch die Wände der Twist-Off-Gläser hochkriechen können, und Gläser, weil man dann sofort sieht, wenn etwas nicht stimmt. (Und Dörrobstmotten sind ja nicht die einzigen Vorratsschädlinge, die es gibt). Klingt nach zusätzlicher Arbeit und ist es auch. Aber diejenigen, die schon mal einen Befall erlebt haben, machen das gerne.

Zum Schluss noch etwas Positives: Wenn Sie in einem Lebensmittel Dörrobstmotten gefunden haben – bleiben Sie bei der Marke. Sie ist sicher frei von Insektiziden.

02/03/2017

Überwinterungsgäste auf dem Dachboden – Insekten

Mitte Februar rief bei uns eine Dame an, die meinte, in ihren Dachstuhl wäre der Hausbock geschlüpft. Zumindest hatte sie das Insekt, welches im darunter gelegenen Schlafzimmer aufgetaucht war, als solchen nach Bildern bestimmt. (Siehe an dieser Stelle auch unsere Einführung: „Wir möchten uns vorstellen“.)

Die Dame schickte uns ein Bild des Tieres per E-Mail, und ich konnte sie beruhigen: Es war kein Hausbock
– ein doch recht gefährlicher Holzschädling –,
sondern eine Wanze.

(Viele werden jetzt den Begriff „Wanze“ mit der „Bettwanze“ gleichsetzen und meinen, dass es auch nicht gerade beruhigend sei, diese im Haus zu haben! Aber von Wanzen soll es allein in Europa 3.000 Arten geben. Der bekannte Wasserläufer gehört zum Beispiel dazu. Der überwiegende Teil der
Wanzenarten ernährt sich von Pflanzensäften. Einige leben räuberisch von anderen Insekten, und nur wenige Arten sind Parasiten – wie eben die Bettwanze, die Menschenblut saugt.)

Des Rätsels Lösung: Diese Wanze hatte sich im Herbst ein Quartier zum Überwintern gesucht und den Dachstuhl der Dame gewählt. Bei tieferen Temperaturen fallen Insekten in eine Kältestarre, aus der sie dann bei höheren Temperaturen (Heizung, Sonneneinstrahlung) erwachen und aktiv werden. So kommen sie dann auch in andere Räume.

Allerdings kann dieses „Erwachen“ für die Insekten auch lebensbedrohlich sein. Sie verbrauchen bei ihrer Aktivität Energie, die sie im Winter allerdings nicht ergänzen können, da die Nahrung fehlt. Wenn dieser Zyklus „Aktivität – Kältestarre – Aktivität – …“ öfter vorkommt, ist die Energie verbraucht, und das Tier stirbt.

Besonders gerne überwintern Fliegen (und auch Marienkäfer und Florfliegen) auf Dachböden oder in den Dämmschichten der Wände ausgebauter Dächer. In Extremfällen liegen dann Hunderte tote oder sterbende Insekten in den Dachwohnungen.

Eine Vorbeugung oder Bekämpfung ist schwierig. Es gibt zwar Repellentien (Vertreibe- oder Vergrämungsmittel) gegen Fliegen – Insektizide sowieso –, aber wie bekomme ich diese an die Stellen, wo sich Fliegen aufhalten? Also zum Beispiel zwischen Dämmschicht und Dachplatte oder Unterspannbahn. Ein weiterer Nachteil ist, dass diese Repellentien riechen – zwar durchaus
angenehm, aber mit der Zeit können sich doch Kopfschmerzen einstellen wie bei einem intensiv riechenden Parfum.

Vielleicht reicht es, die Präparate auf die Dachplatten zu sprühen – unter Umständen mehrmals. Wir hatten letztes Jahr (als es aber auch schon zu spät war) diesbezüglich ein paar Anfragen. Unter Umständen können wir dieses Jahr einen oder mehrere Versuche starten.

Übrigens:
Für Rückmeldungen sind wir immer dankbar, und für Fragen haben wir ein offenes Ohr.
Rufen Sie uns an: 0821 / 45 30 46-1.

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